Essen in der nachkriegszeit

Zwei Zeus-Reporterinnen haben getestet, wie sich das anfühlt. Ich kenne von meiner Grossmutter noch Brennesselsuppe und Brennesselgemuese, Sauerampfersalat, Loewenzahn (gibt es heute noch) usw. Es wurde gegessen, was selbst angebaut werden konnte. Der Ofen, auf dem meine Mutter das Essen zubereitete, diente auch als Heizung.

Für uns war es damals unvorstellbar Essen wegzuwerfen. Es herrschte Not und Hunger, viele Kinder hatten ihre Eltern verloren. Armin Maiwald erinnert sich an die Zeit nach dem Krieg. Mit seiner Familie bekam er ein eigenes Zimmer. Zur Werkstattwoche „Miteinander leben“ gab es in der OS mehrere Workshops mit Wunschthemen zur Auswahl. Doch die Not machte die Menschen. Lebensmittel und Energien waren knapp. Und plötzlich gab es alles in den Geschäften.

Essen in der nachkriegszeit

Alle Regale waren voll, man musste sich nicht mehr in eine endlose Reihe stellen! Zitat: Zeitzeugin Wegen illegalem Anbau verhaftet! Es fehlt nicht nur an Essen, sondern auch an Platz zum Wohnen. Viele sind froh, wenn sie einfach nur ein Dach über dem Kopf haben. Wo kommen Brot, Butter, Schinken und Eier. Nach dem Krieg dann kamen die Überseeschiffe wieder langsam in Fahrt.

Auf der SS United States war am Samstag, 27. Frühstückskarte wieder so lang wie eine Din-A4-Seite. Früchte in allen Variationen, dazu. Deutschlands bester Kochcommunity. Wohnzimmer stand ein „Kanonenofen“ (kleiner eiserner Ofen zum Selberheizen mit allem, was an Brennbarem zur Verfügung stand). Wasser oder dem zu bereitendem Essen wie Graupensuppe, Grütze oder Kartoffeln. Küche war das Kochen durch häufiges Abschalten.

Sogenannte Tante Emma Läden vor und im II. Gekauft wurde nur so viel, wie eben benötigt wurde. Zum Einkauf brachte man Behältnisse für Öl und. In einer Zeit, in der die Wohnungen zerstört waren, in der Tausende in den zerstörten Städten in übervollen Notunterkünften hausten und oft ohne Kohlen, ohne Strom und ohne Essen waren, rettete die Schwedenspeisung Kleinkinder vor dem Verhungern. In Hamburg und Berlin war es um die Kinder in ganz. Eine Sammlung in Essen erlaubt eine Miniatur-Zeitreise in die Welt der Nierentische, Tütenlampen und Petticoats. Essen ist die zweitgrößte Stadt im Ruhrgebiet.

Nachkriegszeit ein Not – Essen, heute ein Leckerbissen.